16.06.2017 Fehlendes Personalkonzept verursacht Planungschaos

„Qualität von Unterricht und Engagement prägen den schulischen Alltag von der Grundschule bis zum beruflichen Schulzentrum. Ohne Ihre vielfältigen, häufig über das normale Maß hinausgehenden, persönlichen Anstrengungen wären die Leistungen der Schülerinnen und Schüler nicht möglich.“

Mit diesen Worten eröffnet der aktuelle Schulleiterbrief der Sächsischen Bildungsagentur. Nun fragt sich der gelobte Schulleiter: Wer so beginnt, wird doch sicherlich etwas Positives zu verkünden haben?
Nicht wirklich:  „Das Hauptziel im Schuljahr 2017/18 ist, trotz der angespannten Personalsituation den Grundbereich in den Grundschulen, Oberschulen, Gymnasien und Berufsbildenden Schulen abzudecken.“ Das hat für die Gymnasien zur Folge, dass ein Ergänzungsbereich im Umfang von nur noch 12,5 % ausgereicht wird. Innerhalb einer einzigen Woche senkte man den Ergänzungsbereich von 50 % auf NULL, um ihn anschließend auf 12,5 % anzuheben!

Ein derartiges Agieren verursacht aufgrund fehlender Planungssicherheit vor allem Verunsicherung und Frustration bei den Kolleginnen und Kollegen und einen enormen Mehraufwand für die Planungsteams.
Mithilfe des Maßnahmenpaketes sollten den Lehrkräften und Schulleitungen bis zum Schuljahresende 2016/17 geeignete Mittel zu Verfügung gestellt werden, die zur Reduzierung bereits vorhandener Belastungen beitragen. Davon sind wir allerdings noch weit entfernt.

Der Philologenverband fordert daher: Frau Kurth, halten Sie endlich Ihr Versprechen!

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