25.09.2017 Entlastungen nach Maßnahmenpaket immer noch nicht umgesetzt

Die Sächsische Staatsregierung versprach im Oktober 2016, dass das Staatsministerium für Kultus „zur Reduzierung von Belastungen für Lehrkräfte und Schulleitungen […] bis zum Schuljahresende 2016/2017 geeignete Maßnahmen“ treffen werde. Dieser Termin ist längst verstrichen und so fragen uns viele Kolleginnen und Kollegen zu Recht, was seitdem passiert sei.


Bisher kam es u.a. durch:

nur zu einer weiteren Arbeitsverdichtung und Mehrbelastung aller Lehrkräfte und Schulleitungen. Dass Schule überhaupt noch funktioniert, ist somit in erster Linie den Kraftanstrengungen der Lehrerinnen und Lehrer zu verdanken.

Es reicht: Die Arbeitsbelastung der Gymnasiallehrer ist zu hoch!

Nichts wird sich verbessern, solange die politisch Verantwortlichen ihrem Versprechen nicht endlich Taten folgen lassen und die angedachten Entlastungen weiterhin nur auf dem Papier stehen.


Um diese Forderungen zu untersetzen, wird der Philologenverband Anfang 2018 in Kooperation mit dem Institut für Präventivmedizin der Universität Rostock und dem Deutschen Philologenverband eigenständig eine Untersuchung zur Arbeitszeit, Belastung und Gesundheit bei Gymnasiallehrkräften durchführen.

Dazu brauchen wir aber dringend Ihre Unterstützung. Weitere Informationen finden Sie dazu in unserer nächsten Verbandszeitschrift.

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