13.04.2018 Herr Minister, bessern Sie Ihr Handlungsprogramm endlich nach!

Das von der Staatsregierung veröffentlichte Handlungsprogramm sorgt weiterhin für kontroverse Diskussionen in den Lehrerzimmern der sächsischen Gymnasien. Das erfahren wir täglich in persönlichen Gesprächen in unseren Schulen und in offenen Briefen und Petition, die uns erreichen. Wir begrüßen und unterstützen die Aktivitäten der Lehrerinnen und Lehrer. Deshalb führen wir noch im April in allen Regionen Mitgliederversammlungen durch, zu denen die Regionalvorsitzenden per Mail einladen. Die Termine sind:

Bischofswerda

  

25. April 2018

Chemnitz

18. April 2018

Dresden

17. April 2018

Leipzig

25. April 2018

Treuen

26. April 2018

Für den Vorstand des PVS sind notwendige Verbesserungen des Handlungsprogramms aktuell zentrales Thema. Wir stimmen mit den Kolleginnen und Kollegen darin überein, dass ein gemeinsames Handeln der Lehrergewerkschaften besonders wichtig ist. Ein Treffen der Vorsitzenden der Lehrergewerkschaften (GEW, SLV, PVS, LVBS) fand dazu am 10. April 2018 in Dresden statt. Es bestand Einigkeit, dass wir nur durch ein geschlossenes Auftreten signifikante Verbesserungen der Arbeitsbedingungen sowie eine höhere Wertschätzung aller sächsischen Lehrerinnen und Lehrer erreichen können.

Gespräch mit Minister

Am gleichen Tag traf sich der geschäftsführende Vorstand des PVS zu seiner Sitzung, um konkrete Unterstützungsmöglichkeiten der Kolleginnen und Kollegen vor Ort zu diskutieren und ein für den 11. April kurzfristig anberaumtes Gespräch mit Kultusminister Piwarz vorzubereiten. Bei diesem Treffen machten der Vorsitzende des PVS Thomas Langer und sein Stellvertreter Jens Rieth die Dringlichkeit einer sofortigen Nachbesserung des Handlungsprogramms deutlich. Es herrschte zudem Übereinstimmung, dass zur Sicherung des gegliederten Schulsystems mit einem starken Gymnasium die Rahmenbedingungen stimmen müssen. Uneins war man sich über den Zeitpunkt der Umsetzung von entsprechenden Maßnahmen, wie die Rückkehr zum Regelstundenmaß von 24 Stunden, die Erhöhung des Ergänzungsbereiches auf 100 Prozent, das Angebot attraktiver Altersübergangsmodelle und die Erhöhung des Anteils der E14-Stellen.

Bereits in der Vorwoche hatten die Vertreter der Jungphilologen mit dem Minister darüber diskutiert, welche Vorstellungen junge Kolleginnen und Kollegen von einem attraktiven Lehrerberuf in Sachsen haben.

Wir setzen uns für Sie ein!

Bleiben auch Sie weiterhin aktiv, nur so können wir gemeinsam Bedingungen für gute Bildung mit motivierten Lehrern in Sachsen erreichen!